- Zu hoch angesetzte Preise führen oft zu langen Verkaufszeiten und Wertverlust.
- Marktgerechte Preisfindung berücksichtigt regionale Unterschiede und aktuelle Marktdaten.
- Direktverkauf ohne Makler ist eine attraktive Option, MEDRI AG unterstützt Eigentümer schnell und diskret.
Viele Immobilieneigentümer in der Schweiz stoßen beim Verkauf auf ein häufiges Problem: die falsche Preisfestsetzung. Ein zu hoch angesetzter Angebotspreis kann nicht nur potenzielle Käufer abschrecken, sondern auch den Verkaufsprozess unnötig verlängern und finanzielle Einbussen verursachen.
Warum zu hohe Preise schaden
Ein Angebotspreis oberhalb des Marktwertes hat oft zur Folge, dass die Immobilie lange unverkauft bleibt. Laut einer Analyse aktueller Schweizer Verkaufsdaten verlängert sich die durchschnittliche Vermarktungsdauer bei zu hohen Preisen um bis zu 40 % im Vergleich zum realistischen Preisniveau. Käufer sind gut informiert und vergleichen vergleichbare Angebote; überhöhte Preise führen daher schnell zu Desinteresse.
Weiter steigt das Risiko von mehrfachen Preisreduktionen während der Vermarktung, was den Eindruck von Dringlichkeit und einem Mangel an Qualität erwecken kann. Dies kann den Wert der Immobilie tatsächlich mindern und schadet der Verhandlungsposition des Eigentümers.
Marktgerechte Preisfindung: Faktoren und Methoden
Die korrekte Preisfestsetzung basiert auf fundierten Informationen und berücksichtigt spezifische regionale Marktgegebenheiten:
| Kriterium | Beschreibung | Beispiel Kanton Zürich |
|---|---|---|
| Lage | Zentrale oder periphere Lage beeinflusst den Wert erheblich | Innerhalb Stadt Zürich: CHF 12’000–15’000/m², peripher: CHF 6’000–8’000/m² |
| Objektzustand | Modernisierung, Baujahr und Instandhaltung | Neubau oder sanierte Altbauten erzielen bis 15 % höhere Preise |
| Marktentwicklung | Aktuelle Nachfrage und Angebotssituation | Stabile Nachfrage in Zürich seit Jahren, jedoch zunehmend Preisanpassungen |
| Vergleichsobjekte | Reale Transaktionspreise ähnlicher Objekte in der Region | Verkaufspreise in Winterthur meist 5–10 % günstiger als in Stadt Zürich |
Diese Faktoren zusammengenommen ermöglichen eine realistische und wettbewerbsfähige Festsetzung des Angebotspreises.
Praxisbeispiel Schweiz
Ein Eigentümer aus dem Kanton Aargau setzte seine 4-Zimmer-Wohnung mit 1’000’000 CHF an, obwohl vergleichbare Objekte in der Region zwischen 850’000 und 900’000 CHF verkauft wurden. Nach sechs Monaten ohne Verkaufsabschluss entschied er sich, den Preis anzupassen, was erst spät zur erfolgreichen Vermittlung bei 880’000 CHF führte. Hätte er von Anfang an marktgerecht verkauft, hätte er Marktrisiken und Kosten für die lange Vermarktungsdauer vermeiden können.
Fazit
Eine zu hohe Preisansetzung ist einer der häufigsten Verkaufsfehler bei Schweizer Immobilien. Eine realistische und marktgerechte Preisfestsetzung sichert einen zügigen Verkauf ohne finanzielle Verluste. Eigentümer, die diskret und schnell verkaufen möchten, können sich direkt an MEDRI AG wenden – ohne Makler und ohne öffentliche Vermarktung. Mehr zu optimaler Preisgestaltung und Verkaufsstrategien finden Sie auch in unserem Blog zum Thema Preisermittlung.