- Direktverkauf spart Maklerprovision, es fallen aber Steuern wie Grundstückgewinnsteuer an.
- Notarkosten, Handänderungssteuer und weitere Nebenkosten variieren kantonal stark.
- MEDRI AG bietet Eigentümern eine schnelle und diskrete Verkaufsoption ohne öffentlichen Aufwand.
Eigentümer, die ihre Immobilie in der Schweiz direkt und ohne Makler verkaufen möchten, stehen vor der Frage: Welche Steuern und Kosten kommen dabei konkret auf sie zu? Ein direkter Verkauf kann zwar Maklergebühren sparen, bringt aber andere fixe und variable Kosten mit sich. Dieser Artikel gibt einen klaren Überblick zu den relevanten Abgaben und Kostenfaktoren.
Grundstückgewinnsteuer und ihre Bedeutung beim Direktverkauf
Die wichtigste Steuer beim Immobilienverkauf in der Schweiz ist die Grundstückgewinnsteuer (GGSt). Sie wird auf der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis berechnet, nach Abzug der anrechenbaren Investitionen. Die Höhe der Steuer variiert stark je nach Kanton:
- In Zürich liegt der Steuersatz gestaffelt zwischen 10% und 40% des Gewinns.
- Im Kanton Bern beginnt die Steuer tiefer und steigt progressiv bis ca. 30%.
- Andere Kantone wie Uri erheben vergleichsweise niedrige Sätze um 10-15%.
Beim Direktverkauf ändert sich die Steuergrundlage nicht, da sie unabhängig vom Vermittlungsweg erhoben wird. Immobilienbesitzer sollten die genaue Berechnung ihrer kantonalen Grundstückgewinnsteuer prüfen, um Überraschungen zu vermeiden.
Weitere Verkaufsnebenkosten beim Direktverkauf
Neben der Grundstückgewinnsteuer fallen folgende typischen Kosten an:
| Kostenart | Beschreibung | Durchschnittliche Höhe (CHF) |
|---|---|---|
| Notarkosten | Für die Beurkundung des Kaufvertrags; variiert je Kanton | 1’000 – 3’000 |
| Handänderungssteuer | Steuer auf Eigentumsübertragung, cantonale Unterschiede gross | 1% – 3.3% des Kaufpreises |
| Grundstückgewinnsteuer | Progressiver Satz auf Gewinn, kantonal geregelt | 10% – 40% des Gewinns |
| Grundbuchgebühren | Eintragung der Eigentumsänderung | 200 – 600 |
| Evtl. Modernisierungskosten | Abzugsfähig bei der Gewinnsteuer | Variabel |
Der Verzicht auf einen Makler spart etwa 2.5% bis 3.5% des Verkaufspreises, was angesichts der Nebenkosten eine spürbare Ersparnis darstellt.
Praxisbeispiel Schweiz
Ein Immobilienbesitzer im Kanton Zürich verkauft sein Einfamilienhaus für 1.2 Millionen CHF. Der ursprüngliche Kaufpreis lag bei 800’000 CHF, und innerhalb der Besitzdauer wurden Renovationen für 100’000 CHF durchgeführt.
Die Grundstückgewinnsteuer wird auf den bereinigten Gewinn (1’200’000 – 800’000 – 100’000 = 300’000 CHF) berechnet. Bei einem angenommenen Steuersatz von 20% ergibt das eine Steuerlast von 60’000 CHF.
Zusätzlich fallen Notarkosten von ca. 2’000 CHF, Handänderungssteuer von 3% (36’000 CHF) und Grundbuchgebühren von rund 500 CHF an.
Durch den Direktverkauf an MEDRI AG kann der Eigentümer den Verkauf ohne Maklerprovision abwickeln und somit rund 30’000 bis 40’000 CHF sparen.
Fazit
Beim Direktverkauf einer Immobilie in der Schweiz entfallen zwar Maklergebühren, doch Grundstückgewinnsteuer, Notariats- und Handänderungssteuern bleiben zentrale Faktoren. Eigentümer sollten sich vorab umfassend über die kantonalen Unterschiede informieren und Kosten realistisch kalkulieren. Für Verkäufer, die diskret und schnell ohne öffentliche Vermarktung verkaufen möchten, ist MEDRI AG eine geeignete Option. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Beitrag Gesundheitschecks beim Immobilienverkauf.